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Amelie Kober gewinnt Heimweltcup
| Amelie Kober gewinnt Heimweltcup |
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Siegerin Amelie Kober, (c) FOS, O.Kraus Dritte wurde Marion Kreiner aus Österreich, die Isabella Laböck (GER) im kleinen Finale bezwingen konnte. Bei den Männern gab es wie schon vor zwei Wochen in Stoneham, Kanada, einen österreichischen Doppelerfolg. Allerdings hatte heute Andreas Prommegger das Board vorn. Der Vorjahressieger sicherte sich den dritten Sieg seiner Karriere vor dem Weltcup-Führenden Benjamin Karl. Im Rennen um Platz drei überquerte Roland Haldi (SUI) die Ziellinie vor seinem Landsmann Nevin Galmarini. Nachdem Amelie Kober im letzten Winter den Heimweltcup als Zweite beendet hatte, konnte die 22-Jährige nur wenige Kilometer von ihrem Wohnort Fischbachau entfernt den rund 1.000 Zuschauern heute das bieten, was diese sich gewünscht hatten: den Sieg beim einzigen Weltcup-Stopp in Deutschland. Allerdings hatte die Olympiazweite von 2006 auf dem Weg zum 9. Sieg ihrer noch jungen Karriere einige Mühe – zunächst mit der Erwartungshaltung, dann mit dem Hang. „Die Anspannung war schon recht groß. Ich habe mich am Anfang gefragt, was ich hier überhaupt mache, so groß war der Druck. Dass ich am Ende gewonnen habe, ist eine große Erleichterung für mich und einfach toll.“ Den entscheidenden Moment auf dem Weg zum obersten Podiumsplatz erlebte die deutsche Olympiahoffnung in ihrem Viertelfinale gegen die Japanerin Tomoka Takeuchi. Die junge Deutsche war mit großem Vorsprung unterwegs, ehe sie strauchelte. Letztlich profitierte Kober aber von einem Missgeschick ihrer Konkurrentin, die kurz zuvor ebenfalls das Gleichgewicht verloren hatte. „Da hatte ich schon sehr viel Glück. Ab da wusste ich, dass das Glück auf meiner Seite ist. Aber da konnte eigentlich nichts mehr schief gehen.“ Am Ende blieb bei allem Jubel auch die Hoffnung, in Vancouver nicht dasselbe Schicksal wie bei der Weltmeisterschaft 2009 in Korea zu erleben. „Da habe ich auch das letzte Rennen vor der WM gewonnen und am Ende hat nichts geklappt. Ich hoffe, das ist kein schlechtes Omen. Es wäre schon mein Traum, noch eine Medaille zu holen.“ Anke Karstens hatte Glück im Unglück: Nach einem Sturz im 1/8-Finale zog sie sich eine leichte Muskelüberdehnung zu, war aber, nachdem der erste Schmerz und der Ärger über das Ende des bis dahin für sie gut gelaufenen Rennens wieder gut auf. "Sie wird sich sicherlich wieder bis Vancouver erholen", gibt auch Team Arzt Gerrit Sommer Entwarnung. Bei den Herren fuhr Patrick Bussler auf Rang 13. Bei ihm öffnete sich 1/8-Finale gegen Andi Unterkofler (AUT) die vordere Bindung - er hatte Glück und kam ohne Verletzung davon, schied aber aus. Die Ergebnisse im Detail...
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